Diodenentkoppelte Jumper

Wie im Abschnitt "Jumper" beschrieben, werden für die Zuweisung mehrerer Basisadressen zu einem RAM/ROM-Sockel diodenentkoppelte Steckbrücken benötigt. Das Layout des JP6 ist so ausgelegt, daß möglichst wenig "Drahtverhau" entsteht und nebeneinander liegende Bereiche platzsparend mit kleinen, leicht anzufertigenden Steckbrücken zu jumpern sind.

 

Als Material werden ein Stück Buchsenleiste, SMD-Dioden und Schrumpfschlauch benötigt.

Für die Dioden eignen sich Schottky-Typen mit möglichst geringer Flußspannung im Minimelf- oder SOT23-Gehäuse (z.B. BAT46 / BAT54A). 3-polige mit gemeinsamer ANODE (aufpassen).

Die Herstellung ist denkbar einfach.

 

2-polige Ausführung:

Ein Stück von der Buchsenleiste abschneiden (die gibt es auch zum Abbrechen), Diode zwischen die Pins löten, Schrumpfschlauch drüber und Kathode markieren.

3-polige Ausführung:

Analog zur 2-poligen Ausführung, nur mit dreibeiniger SMD-Diode.

Und so sehen die gesteckten Jumper auf dem Board aus:

Um bei Bedarf räumlich weiter auseinander liegende Bereiche auf den gleichen Sockel zu jumpern, baut man sich Steckbrücken aus normalen Schottky-Dioden (z.B. BAT48 / BAT86) und Kabeln mit Stecker, die sich in dieser Form bspw. aus alten Computern gewinnen lassen oder als sogenannte "Arduino-Steckbrücke female" gekauft werden können. Nicht im Bild zu sehen, aber auch hier sollte noch Schrumpfschlauch drüber.